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Bremerhaven - unsere Stadt

Unsere Stadt finden Sie am rechten Ufer der Unterweser, sie erstreckt sich über ein Gebiet von 78,86 qkm. Sie bildet zusammen mit Bremen das Bundesland Freie Hansestadt Bremen, liegt aber 65 km nördlich von Bremen. Am 31. Dezember 2008 hatte Bremerhaven 114.788 Einwohner. Bremerhaven ist eine vielseitige Hafen- und Industriestadt mit Fischereihafen, Containerhafen, einem Flugplatz ( www.flughafen-bremerhaven.de ) und dem "Columbus Cruise Center", der früher den Namen »Columbusbahnhof« trug ( www.cruiseport.de ), mit modernen Fahrgastanlagen. Angesiedelt in unserer Stadt finden Sie Reedereien, Nahrungsmittelindustrie und hier insbesondere Fischverarbeitung, das Institut für Meeresforschung, heute das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung ( www.awi.de ), den Zoo am Meer ( www.zoo-am-meer-bremerhaven.de ), das Deutsches Schifffahrtsmuseum ( www.dsm.museum ), das Historische Museum Bremerhaven, ehemals Morgensternmuseum ( www.historisches-museum-bremerhaven.de ), das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven ( www.dah-bremerhaven.de ), die Kunsthalle ( www.kunstverein-bremerhaven.de ). Nicht zu vergessen ist das ttz Bremerhaven mit seinem Sensoriklabor, das sich der Geschmacksforschung widmet ( www.ttz-bremerhaven.de ). Der Tourismus gewinnt an Bedeutung; Magnet ist beispielsweise die alle vier Jahre stattfindende Sail Bremerhaven, die im Jahr 2010 zwischen dem 25. und 29. August stattfand.

Im nordöstlichen Ortsteil der Seestadt, dem Wurtendorf Weddewarden, fand eine menschliche Besiedlung schon vor 2.000 Jahren statt. Der eigentliche Grundstein der Stadt wurde aber erst im Jahr 1827 gelegt. In diesem Jahr veranlasste der Bremer Bürgermeister, Politiker und Theologe JohannSmidt (geboren 05.11.773, gestorben 07.05.1857) den Erwerb hannoverschen Landes an der Außenweser zur Gründung eines Hafens für tief gehende Schiffe (eröffnet 1830). Seit 1851 ist Bremerhaven Stadt, 1857 wurde Bremerhaven Haupthafen des eben gegründeten Norddeutschen Lloyd. 1939 wurde das Stadtgebiet der 1924 gebildeten Stadt Wesermünde angegliedert, mit Ausnahme des stadtbremischen Überseehafengebiets. 1947 kam Bremerhaven an das Land Bremen.

 

Die Koordinaten der Stadt lauten:

53° 30′ 25.49″ N, 8° 34′ 22.36″ O

(Flugplatz Luneort, Am Luneort 15, 27572 Bremerhaven)
 

 

Bremerhaven in der Statistik

                                                                       2008                  2007

Bevölkerungsstand                                  

(kommunale Fortschreibung)

insgesamt (jeweils am 31.12.)                114 788           115 365

davon männlich                                            56 829             56 900

weiblich                                                           57 959             58 465

darunter Ausländer/innen                           10 832              11 005

Einwohner/innen je km2                              1 455                1 463

 

Arbeitslose

insgesamt (jeweils im Monat Dezember) 8 391                9 799

davon männlich                                              4 483                5 382

weiblich                                                            3 908                4 417

darunter Ausländer/innen                             1 348                1 532

Jugendliche unter 20 Jahren                       171                    209

Arbeitslosenquote (bezogen auf

abhängige zivile Erwerbspersonen )         16,7 %             19,3 %

[Quelle: Bremerhaven in Zahlen, Ausgabe Nr. 6, April 2009]

 

 

 

Geologisches Profil

Unsere Stadt steht auf erdgeschichtlich relativ jungem Untergrund. Die Landschaft Bremerhavens wird durch die flachen Marschen der Weser, der Geeste, der Lune und der Rohr sowie durch die höher liegende Geest geprägt. Ihre Entstehung verdanken sie unterschiedlichen geologischen Epochen. Die knapp über dem Meeresspiegel liegenden Marschen entstanden in der Nacheiszeit, dem Holozän. Dort wurden mächtige Weichschichten mit einer Dicke bis zu 25 Metern abgelagert, die sich im Westen Bremerhavens aus Darg (einem minderwertigen Torf, der sich nicht zum Verbrennen eignet) und einem kalkhaltigen Klei aufbauen, der am Geestrand von bis zu 8 Meter mächtigen Torfbildungen durchsetzt wird. Darunter liegt eine unter zwei Meter dicke Schicht stark vermengter Zusammensetzung, einem strukturlosen Klei mit zahlreichen Geröllen, die aus Steinen, Klei, Torf und Holzkohle bestehen. Die mächtigen holozänen Weichschichten zeichnen sich durch ihr natürlich vorhandenes Mehrfach-Barrieren-System mit einer 500%igen Sicherheit für den optimalen Schutz gegen Grundwasser-Kontaminationen z. B. Altlasten oder bei der Neuanlage von schwierigen Sondermüll-Deponien aus.

[Die Informationen wurden entnommen aus: Geowissenschaftliche Erkenntnisse über den Untergrund Bremerhavens in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, Prof. Dr. Dieter Ortlam, im "Bremischen Jahrbuch" 80: Seiten 181-197, Bremen 2001]