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Einer der gefährlichsten Arbeitsplätze ist der Haushalt

 

Haben wir das nicht schon längst gewußt?  Dem arbeitenden Menschen sind Gefahrenquellen in seinem Haushalt in der Regel bekannt. Er hat sich an sie gewöhnt und nimmt sie nicht mehr wahr. Darum gilt es, die persönliche Motivation wieder aufzubauen:

     Sicherheitsrisiken im Haushalt erkennen.

     Sicherheitskennzeichen und -vorschriften beachten.

Stürze sind die hauptsächlichen Unfallursachen im häuslichen Bereich. Im Haushalt fallen viele Arbeiten an, die eigentlich nur mit einer Leiter vollbracht werden können. Aber wer  ist nicht schon auf einen Stuhl gestiegen? Also: Leiter nehmen! Eine Leiter sollte folgende Kennzeichen aufweisen:

     - das GS-Zeichen

     - breite, rutschfeste Tritte

     - rutschsichere Gummifüße

     - Sicherheitsbügel

     - oben eine große Strandfläche

Unfallrisiken bilden Fußböden, wenn sie Unebenheiten aufweisen und keine rutschfesten Bodenbeläge haben. Mangelnde Beleuchtung im Arbeitsbereich erhöht das Unfallrisiko.

Betriebsmittel sollten nur zur Arbeit verwendet werden, wenn sie das Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) oder das VDE-Zeichen (Verband deutscher Elektrotechniker) tragen. Natürlich dürfen sie nicht defekt sein.

Sehr bedeutend sind auch die Schnitt- und Stichverletzungen bei der Nahrungszubereitung. Besondere Achtung ist auf Messer zu richten:

     - sie sollten: der Art der Arbeit entsprechen

     - scharf sein

     - einen rutschfesten Griff haben

     - im Messerblock oder an einer Messerleiste aufgewahrt werden

     - nach Gebrauch und Reinigung unverzüglich an ihren Aufbewahrungsort zurückgebracht werden

Verbrennungen und Verbrühungen sind eine andere Art von Verletzungen im Haushalt.  Also Vorsicht beim Umgang mit heißem Wasser oder Fett!

Unfälle mit elektrischem Strom sind in den meisten Fällen auf unsachgemäße Handhabung oder Nachlässigkeit zurückzuführen. Defekte Geräte dürfen nicht mehr benutzt werden; Reparaturen müssen von Fachleuten ausgeführt werden.

Vergiftungen und Verätzungen stellen ein zunehmendes Risiko dar. Die Zahl der chemischen Produkte im Haushalt nimmt zu. Achten Sie insbesondere auf kindersichere Aufbewahrung. Mischen Sie keine Haushaltschemikalien, es können ungeahnte Reaktionen erfolgen. Achten Sie auf Sicherheitshinweise auf der Verpackung.

 

  

Sicherheit im Haushalt - Helfen Sie, Unfälle im Haushalt zu verhüten!

In den Monaten März bis Mai häufen sich die Unfälle im Haushalt. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz uns Arbeitsmedizin passieren jährlich rund 2,5 Millionen Unfälle in deutschen Haushalten. Nach dem Vorbild der Bremer Sadtmusikanten - Tisch, Hocker, Stuhl und drei Bücher - bauen viele die abenteuerlichsten Haushaltsleiter-Ersatzkonstruktionen, um beispielsweise Gardinen aufzuhängen. Häufigste Unfallursache ist fast immer Fehlverhalten: Leichtsinn, Unachtsamkeit und Selbstüberschätzung können zu gefährlichen Verletzungen führen. Rund 30 Prozent aller tödlichen Unfälle passieren im Haushalt; das sind fast genauso viel, wie im Straßenverkehr. Dabei könnten die meisten Unglücke vermieden werden. Trotzdem wird die Sicherheit im Privathaushalt immer noch stiefmütterlich behandelt. Es gibt keine Unfallversicherungspflicht für den Beruf Hausfrau/Hausmann, und das Arbeitsicherheitsgesetz von 1996 gilt für alle Arbeitnehmer, aber nicht für Angestellte im Privathaushalt. Die Haushaltsführenden können sich nur privat gegen Unfälle versichern. Bei Haushaltsunfällen bezahlen zwar die jeweiligen Krankenkassen die Kosten, allerdings lange nicht so großzügig, wie die Berufsgenossenschaften, die sehr gute Reha-Maßnahmen anbieten. Technisches Versagen ist im Privathaushalt nur selten die Unfallursache, zumeist sind die Verunglückten selbst verantwortlich. Die Unfallverhütung durch besonnenes Handeln ist im privaten - wie im gewerblichen - Haushalt besonders wichtig. Hausfrau und Hausmann müssen sich ein eigenes Gefahrenbewußtsein schaffen: Gefahr erkannt = Gefahr gebannt!

Vom Notfall zum Notruf

Ein Unglück ist schnell geschehen: ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung. Schnell muß die Entscheidung getroffen werden, per Telefon einen Notruf zu tätigen, die fachkundige Hilfe von Arzt und Rettungswagen herbeizurufen. Jeder, der sich einmal in dieser Lage befand, wird bestätigen, daß man dabei in einer streßbelasteten Ausnahmesituation ist, insbesondere, wenn der Notfall eine nahestehende Person betrifft. Bereiten Sie sich auf eine solche Ausnahmesituation vor. Spielen Sie einmal einen solchen Fall durch, vielleicht sogar als kleines Rollenspiel im Familienkreis. Die Fachleute der Feuerwehren empfehlen auch kleinere Kinder mit einzubeziehen - der Notfall ist eben unberechenbar. Für den Ernstfall gilt die Redewendung "Man kann keinen klaren Gedanken fassen", die Übung in aller Ruhe vorher wird Ihnen eine Hilfe sein, sie schafft Sicherheit für den Ernstfall. Was Sie unbedingt vorher machen sollten: halten Sie wichtige Telefonnummer - auch die "112 - Feuerwehr/Notruf" beim Telefon bereit. Und machen Sie sich keine Sorgen wegen des Anrufs: in den Notrufzentralen sitzt geschultes Personal, das sich Ihrer Nöte annimmt und Sie durch den Anruf begleitet. Beachten Sie aber bitte einige Grundsätze: der Notruf sollte immer den magischen fünf "W" folgen:

Wer meldet den Unfall/die Erkrankung?

Was ist passiert?

Wo ist es passiert?

Wieviel Verletzte (und wie verletzt)? oder Welche Erkrankung liegt vor?

Warten auf Rückfragen!

Legen Sie auf keinen Fall einfach auf. Sollten Sie in der Eile und der Nervosität etwas vergessen haben oder sollten noch Unklarheiten bestehen, der Mensch am anderen Ende der Leitung wird Ihnen die richtigen Fragen stellen, damit die Einsatzleitstelle alle Informationen beieinander hat und das Richtige veranlassen kann. Sollten Sie den Anruf über Handy tätigen, kann es sein, daß Sie nach der Handynummer gefragt werden. Dies kann zum Schutz des Notrufs vor Mißbrauch geschehen oder um Ihren Standort über das Handy zu orten. Es kann nämlich sein, daß der Server des Mobilfunknetzes Sie nicht mit der örtlich am nächsten gelegenen Einsatzleitstelle verbunden hat. Erst wenn der Gesprächspartner in der Notrufzentrale Ihren Anruf bestätigt hat, können Sie auflegen. Und denken Sie daran, daß jemand vor dem Haus bzw. dem Ort des Geschehens auf der Straße stehen sollte, um die eintreffenden Einsatzkräfte einzuwinken. Wichtige Sekunden, wenn nicht gar Minuten, können gewonnen werden, wenn die Helfer nicht erst suchen müssen. Und vergessen Sie nicht: Wichtige Telefonnummern immer bereit halten! Machen Sie sich eine Liste und hängen Sie sie in der Nähe des Telefons auf. Denken Sie an: Notruf Polizei 110 / Notruf Feuerwehr 112 / Rettungsleitstelle/Krankentransport - bitte für den eigenen Ort prüfen! / Giftnotrufzentrale - ebenfalls örtlich verschieden. Wenn es einen Unfall gegeben hat mit einer Verletzung, für die der Krankenwagen nicht kommen muß, finden Sie den nächsten Ufallarzt in den gelben Seiten unter den Stichwörtern "Chriurgie" oder "Krankenhäuser und Kliniken" oder in Ihrem Örtlichen unter dem Stichwort "Krankenhäuser".

 

"Geplante Hilfe": Zivilcourage erfordert Drehbuch für den Ernstfall

[Auschnitt aus einer dpa-Meldung vom 208-06-28] In Notsituationen leisten Menschen nach Ansicht von Forschern nur dann couragiert Hilfe, wenn sie sich zuvor bereit gedanklich damit auseinandergesetzt haben. "Hilfe muß geplant sein, sagte Professor Hans-Dieter Schwind, Kriminologe und Vorbeugungsexperte der Opferschutz-Organisation "Weißer Ring", der Deutschen Presse Agentur dpa. Wer auf der Autobahn hinter einer Kurve plötzlich ein brennedes Fahrzeug sehe, sei an der Unfallstelle längst vorbei, ehe die erste Schrecksekunde überwunden sei. Zivilcourage erfordere daher ein "Drehbuch für den Ernstfall". Jeder müsse sich die Frage beantworten: "Was tue ich, wenn ...?"

 

 

Giftnotrufzentralen mit ihren Telefonnummern

 

Berlin               (0 30)               1 92 40

Bonn                (02 28)              1 92 40

Erfurt               (03 61)              73 07 30

Freiburg          (07 61)              1 92 40

Göttingen         (05 51)              1 92 40

Homburg/Saar (0 68 41)           1 92 40

Mainz               (0 61 31)           1 92 40

München          (0 89)               1 92 40

Nürnberg          (09 11)              3 98 24 51

Diese Telefonnummern bitte nur im Notfall anrufen! Es sind keine Auskunft- oder Informations-Telefonnummern!

 Die häufigsten Symptome bei einer Vergiftung sind Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall und Schwindel. In Extremfällen sind Bewußtlosigkeit, Krampfanfälle oder Kreislaufversagen möglich. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte man:

- Sofort den Notarzt alarmieren oder eine Giftnotrufzentralen anrufen.

- Möglichst genau die Symptome der Vergiftung schildern und die vermutete Ursache angeben.

- Keine Hilfsmaßnahmen ohne ärztliche Rücksprache durchführen.

- Die Reste der vermuteten Ursache aus dem Mund entfernen und gründlich mit Wasser ausspülen.

- Wenn der Arzt es empfiehlt, viel trinken lassen, bis der Arzt eintrifft. Am besten geeignet sind Wasser oder stark verdünnte Fruchtsäfte. Auf keinen Fall Milch geben, denn dadurch werden fettlösliche Gifte schneller vom Körper aufgenommen.

- Dem Arzt die vermutete Ursache, Giftstoff oder Pflanze, zeigen. So kann er feststellen, um welches Gift es sich handelt und die entsprechenden Notfallmaßnahmen ergreifen.

 

 

Vorsicht: stechende Insekten!

Von Mai bis Juli treten häufiger Stiche von Bienen auf; zwischen Juli und September sind es dann die Wespen, die zustechen. Mückenstiche können das ganze Jahr über lästig sein. Selbst im November oder Januar kann man fliegende Mücken beobachten. Dies sind allerdings keine frisch geschlüpften Tiere; die Mücken fallen bei kaltem Wetter in geschützten Spalten und Ritzen in eine Kältestarre und wachen wieder auf, wenn ein wärmeres Wetter es zuläßt. Hornissen gelten als wenig aggressiv, wenn sie stechen, dann aber heftig. Die von den Zecken übertragene Frühsommerenzephalitis wird inzwischen das ganze Jahr über beobachtet.

Die Körperreaktionen nach Insektenstichen sind unterschiedlich. Zum einen reagiert der Körper auf das Stichgift der Insekten, zum anderen besteht die Gefahr einer allergischen Reaktion. Mückenstiche sind im allgemeinen nur lästig. Sie können aber je nach Veranlagung einen heftigen und längeren Juckreiz auslösen, der beim Kratzen die Gefahr einer Wundinfektion mit sich bringt. Die aus Richtung Osten unserer Republik zuwandernde im Volksmund "Aggro-Mücke" genannte Mücke, die insbesondere durch ihre Körpergröße auffällt, verursacht einen heftig schmerzenden Stich. Das Tier ist sogar in der Lage, mit seinem Stechorgan den dicken, stabilen Stoff von Arbeitsbekleidung zu durchdringen. Das Gift von Bienen und Wespen verursacht heftige Schmerzen. Im allgemeinen gilt die Giftaufnahme erst ab 40 Stichen auf einmal als lebensgefährlich. Allerdings sollen Opfer schon mehr als 100 Stiche ohne Komplikationen überstanden haben. Bei allergischen Reaktionen hingegen reicht bereits ein Stich aus, wenn der Gestochene durch vorherige Stiche bereits sensibilisiert wurde. Die allergische Reaktion auf einen Wespen- oder Bienenstich kann von einer leichten Hautschwellung und -rötung und heftigen Juckreiz bis hin zur massiven Atemnot mit Erstickungsanfällen, heftigen Anschwellungen des Körpers, Zusammenbruch des Kreislaufs und Bewußtlosigkeit reichen .

Was ist zu tun, wenn ein Insekt gestochen hat?

- Stachel mit einer schmalen Pinzette entfernen oder mit dem Fingernagel seitlich auskratzen. Dabei die Giftblase am Ende des Stachels nicht berühren!

- Einstichstelle mit einem Antihistamin-Gel betupfen, hilfsweise mit Zwiebelsaft betupfen.

- Falls ein Arzt es empfiehlt, oberhalb der Einstichstelle abbinden. Arzt fragen!

- Bei schweren Allgemeinreaktionen umgehend einen Notarzt anrufen.

Wie kann man Insektenstichen vorbeugen?

- Nicht nach Bienen oder Wespen schlagen!

- Blühende Bäume und Blumen, überreifes Fallobst, offene Müllbehälter meiden!

- Haarsprays und Parfüms, übermäßig riechende anderen Körperpflegemittel, wie Sonnencremes    oder  Shampoos nicht verwenden!

- Schlafräume von stechenden Insekten freihalten!

- Abfallbehälter im Haus geschossen halten!

- Besondere Vorsicht beim Gehen ohne Schuhe!

- Weite Kleidung, schwarze Stoffe, farbige Blumenmuster meiden!

- Nicht im Freien essen! Süßigkeiten, Marmelade und Fleisch nicht offen liegen lassen.

Beim Aufenthalt im Freien empfiehlt sich auf jeden Fall die Verwendung eines Insektenschutzmittels, daß auch gegen Zecken wirkt. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach! Eines sollten Sie noch beachten: Zecken lassen sich nicht nur von oben von Bäumen und Büschen auf den ahnungslosen Menschen herabfallen, sie warten auch im niedrigen Gras oder Buschwerk auf ihre Opfer. Von den Schuhen oder vom Fußgelenk aus krabbeln sie dann in die Höhe, um sich an den Beinen in die Haut ihres Opfers zu bohren. Schützen Sie deshalb nicht nur den Oberkörper mit einem Insektenschutzmittel, vergessen Sie nicht, Fußgelenke und Unterschenkel auch zu schützen! (JCW, 2010-06-25)

 

 

Ein Arbeitsunfall muß dokumentiert werden!

Ein Arbeitsunfall muß sowohl beim Arbeitgeber als auch beim Arzt dokumentiert werden. Ist das nicht der Fall, erhält der Arbeitnehmer keine Entschädigungsleistungen, entschied das Sozialgericht Gießen in einem Urteil. Nach Auffassung der Richter ist es Sache des Beschäftigten, den Unfall nachzuweisen. Erst dann könne geprüft werden, ob eventuelle Gesundheitsbeeinträchtigungen mit dem Unfall in Zusammenhang ständen (Az. S 3 U 226/06). Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines Bauarbeiters gegen die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft ab. Der Mann war angeblich mit seinem Auge gegen ein Brett gestoßen. Er habe seinen Hausarzt aufgesucht, der sich das Auge angeschaut, aber keine Verletzung festgestellt habe. Etwa fünf Jahre später diagnostizierte ein Augenarzt eine Beschädigung der Netzhaut des linken Auges. Der Kläger behauptete nun, dies sei eine Folge des Unfalls. Die Berufsgenossenschaft weigerte sich jedoch, einen Arbeitsunfall anzuerkennen. Das Sozialgericht schloß sich dem an. [eine dpa-Meldung vom 2007-10-06]

 Darum:

- jeden Unfall dem Arbeitgeber melden! Der Arbeitsunfall

 wird auf einem Vordruck der Berufsgenossenschaft gemeldet.

- jede Hilfeleistung (auch ein kleines Wundpflaster) in das Verbandbuch *) eintragen!

- einen Unfall- oder Durchgangsarzt oder die Unfallaufnahme

 eines Krankenhauses aufsuchen! Der Hausarztbesuch allein genügt nicht!

Die Mißachtung dieser Regel kann für den Arbeitnehmer teuer werden. Die Krankenkasse tritt zwar erst in Vorleistung, fordert die Aufwendungen dann aber vergeblich von der Berufsgenossenschaft zurück und nimmt in der Folge den Arbeitnehmer in Regreß, der dann die Kosten der Heilbehandlung zu tragen hat.

 

*) Die Verpflichtung zur Dokumentation durch den Arbeitgeber ist in der BG-Information BGI 503 "Anleitung zur Ersten Hilfe", Textziffer 14, niedergelegt. Danach gelten für die Aufzeichnungen des Arbeitgebers folgende Regeln:

 

Aufzeichnungen von Erste-Hilfe-Leistungen

Die Aufzeichnungen sind mindesten 5 Jahre lang aufzubewahren und müssen mindestens

nachfolgende Angaben enthalten:

 

Angaben zum Hergang des Unfalls bzw. des Gesundheitsschadens

            Name des Verletzten bzw. des Erkrankten

            Datum/Uhrzeit

            Abteilung/Arbeitsbereich

            Name des Zeugen

            Art und Umfang der Verletzung/Erkrankung

 

Erste-Hilfe-Leistung

            Name des Ersthelfers/ Erste-Hilfe-Leistenden

            Datum/Uhrzeit

            Art und Weise der Maßnahmen

            Erste-Hilfe-Material (verwendet/entnommen)

 

Die von der freundlichen Kollegin bereitgehaltene Kopfschmerztablette gehört allerdings nicht zum Erste-Hilfe-Material; die Verabreichung dieser Tablette - obwohl in vielen Fällen hilfreich - ist keine Erste-Hilfe-Leistung.

 

 

Feuerlöscher alle zwei Jahre prüfen lassen

Für vorgeschriebene Feuerlöscher ist es ein Muß, aber auch für im privaten Bereich vorgehaltene tragbare Feuerlöschgeräte sollte es eine Selbstverständlichkeit sein: Feuerlöscher müssen regelmäßig, mindestens alle zwei Jahre vom Fachmann überprüft werden. Damit der Feuerlöscher auch tatsächlich einsatzbereit ist, ist eine sachkundige Prüfung durch einen anerkannten Fachbetrieb unerläßlich. Der Fachmann öffnet den Behälter, untersucht die Beschaffenheit des Löschmittels und prüft den Innendruck. Desweiteren kotrolliert er sämtliche Dichtungen und erneuert sie gegebenenfalls. Der Stahlmantel des Feuerlöschers wird auf Beschädigungen, Materialermüdung, Lackierung und Beschriftung geprüft. Die erfolgte Prüfung bestätigt der Fachbetrieb mit der aufgeklebten GIF-Plakette (GIF = "Gütezeichen Instandhaltung Feuerlöschgeräte", ein RAL-Gütezeichen - www.ral-guetezeichen.de ) Weitere Plaketten dokumentieren Monat und Jahr der durchgeführten Prüfung und Monat und Jahr der nächsten notwendigen Prüfung.

Diese Normen und Vorschriften regeln die Prüfung von Feuerlöschgeräten:
Arbeitsstättenverordnung ASR 13/1,2
DIN EN 3 Tragbare Feuerlöscher
DIN 14406 TeiI4 Tragbare Feuerlöscher: Instandhaltung
TRB 502 Sachkundiger nach § 32 DruckbehV
TRB 802 Druckbehälter, Druckbehälter nach Anhang II zu § 12 DruckbehV
VBG 1 UVV Allgemeine Vorschriften

Und vergessen Sie nicht: der Feuerlöscher im Pkw muß auch geprüft werden!